Der persönliche Blog von Marcel Hauri
Auf zu neuen Ufern

Auf zu neuen Ufern

Nach etwas mehr als 3 Jahren bei der Liip AG in Fribourg habe ich mich entschlossen eine neue Herausforderung anzunehmen. Gefunden habe ich diese bei der Stämpfli Publikationen AG wo ich ab dem 02. Juni als Magento Entwickler das E-Commerce Team unterstützen werde.

Der Stellenwechsel bringt nebst der neuen Herausforderung auch weitere Annehmlichkeiten mit sich. So verringert sich mein Arbeitsweg von etwas mehr als einer Stunde auf knapp 15 Minuten. Somit bleibt mir auch am Abend noch genug Zeit mich dem Junior zu widmen bevor er zu Bett geht.

Zum anderen kann ich mich durch die tägliche Arbeit mit Magento auch auf die Magento Developer Certification vorbereiten und hoffentlich erfolgreich bestehen.

Um es in einem Wort zu sagen: Yeah!

Natürlich will ich mich an dieser stelle auch bei all denjenigen bedanken welche mich die letzten 3 Jahre bei der Liip AG begleitet, inspiriert und herausgefordert haben. Es war eine Spannende Zeit.

Was für ein Morgen

Heute morgen auf dem Weg zur Arbeit wurde ich erstmal durch eine Stellwerkstörung ausgebremst und strandete am Bahnhof Bern. Da die Störung auf unbestimmte Zeit angekündigt wurde habe ich kurzfristig meine Sitzungen verschoben und mich auf die Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz gemacht.

Mein Weg führte dabei am Bundesplatz vorbei wo ein grosses Aufgebot von Polizei und Feuerwehr den ganzen Platz abgesperrt hatte.

Mein geübtes Auge erkannte anhand der aufgebotenen Fahrzeuge und Materialien sofort das es sich nur um einen Chemieunfall handeln konnte, der Geruch nach Chlor war da nur noch die Bestätigung.

Chemieunfall Bern



Also kurz halt gemacht und der Berufsfeuerwehr beim Arbeiten zugesehen.
Dabei entstand auch obiges Video von der Inbetriebnahme und dem Betrieb des Mobilen Grossventilators.

Anschliessend ging es zum temporären Arbeitsplatz in der Stadt Bern wo ich dann doch noch eine Sitzung abhalten konnte.

Brandalarm Stiftung Siloah

Brandalarm Stiftung Siloah

Donnerstag Abend um Punkt 18:30, kurz nachdem ich gerade das Abendessen in den Ofen geschoben hatte, klingelte das Telefon wie wild und ich wusste es kann sich nur um eine Alarmierung der Feuerwehr handeln.

Nachdem ich das SMS mehrmals gelesen und anschliessend Quittiert habe stand ich in kompletter Brandschutzbekleidung im Hausflur, verabschiedete mich von meiner Frau und schwang mich auf das Fahrrad.

Vielleicht sollte ich hier noch erwähnen das es um die 30 Grad warm war und so eine Brandschutzbekleidung kaum Luft an den Körper lässt. Also bin ich erst mal ins Magazin gefahren und konnte gerade noch zusehen wie unser TLF ausfuhr, so stand ich nun dort, ganz alleine.

Zuerst wollte ich abwarten, da der Truppentransporter noch im Magazin Stand, habe mich aber dann, warum auch immer, dazu entschieden direkt mit dem Fahrrad an den Schadenplatz zu fahren.

FW Route

Selten sind mir 2 Kilometer auf dem Fahrrad so lange vorgekommen. Aber bei brütender Hitze und gut eingepackt wird der Kreislauf nun mal stärker beansprucht.

Schon leicht ausser Atem am Schadenplatz angekommen ging es gleich weiter. Meldung beim Einsatzleiter und Auftrag fassen. In meinem Fall, einweisen des TLF der Feuerwehr Worb und Schnellangriff sowie Transportleitung bis Teilstück legen. Anschliessend Wasserbezug ab Hydrant mit Zubringerleitung zum TLF.

Nun komplett ausser Atem und vor Schweiss triefend, Rückmeldung beim Einsatzleiter und dann erst mal beim Sammelplatz ausruhen und genügend Wasser trinken. Dabei konnte ich beobachten wie die verschiedenen Atemschutztrupps der Feuerwehren Worb, Ostermundigen und Allmendingen-Muri-Gümligen Personenbergungen vornahmen.

Bern-Ost
Quelle: bern-ost.ch

Nach etwa 2.5 Stunden beruhigte sich die Situation allmählich, die Motorspritzen und die Pumpen der TLF‘s wurde abgestellt und schlagartig wurde es ruhig auf dem Schadenplatz.

Glücklicherweise handelte es sich bei alle dem nur um eine Übung, da diese jedoch nicht angekündigt war und somit unerwartet kam spürte ich dennoch den wie das Adrenalin durch den Körper schoss.

Nach der Übung wurde mit Brot, Bratwurst und genügend Getränken für Verpflegung und gemütliches Beisammensein gesorgt, bevor es anschliessend ins Magazin ging um das Material zu retablieren und die Fahrzeuge wieder auszustatten.

Photoshop Live – Street Retouch Prank

Um auf die am 11. Juni stattfindenden CreativeDays aufmerksam zu machen, hat Adobe den Photoshop Ninja Erik Johansson in einem weissen Transporter neben einer Bushaltestelle platziert, um ahnungslose Passanten direkt in ein Plakat einzuarbeiten – live.

Beinahe unglaublich wie schnell Erik arbeitet und so den wartenden ein erstaunen entlockt nachdem sich diese auf dem Plakat wieder erkennen.

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